Offshoring - Make or Buy?

Offshoring - Make or Buy? Captive Offshoring or Offshore Outsourcing?

ALTHOM Konzept

Unternehmen werden in der heutigen Zeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Hierzu gehören die zunehmende Globalisierung, sich wandelnde Kundenanforderungen, technologische Entwicklungen und der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Der stetig steigende Wettbewerb erhöht zudem den Preisdruck, sodass eine Internationalisierung der Unternehmen erforderlich ist. Um in dieser Situation wettbewerbsfähig zu bleiben, bietet das Offshoring, die Verlagerung von Produktions- und Geschäftsprozessen eines Unternehmens ins Ausland, eine Lösung.

Offshoring verbessert häufig die wirtschaftlichen Bedingungen wie z.B. die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, Lohnkostenvorteile oder zunehmendes Marktwachstum mit Absatzpotenzial. Des Weiteren bieten voranschreitende Liberalisierungen, Deregulierungen und Privatisierungen nicht nur immer mehr Möglichkeiten für Unternehmen, in ausländischen Märkten tätig zu werden, sondern sie fordern es auch.

Wie kann das Offshoring umgesetzt werden?

Offshoring kann intern (Make) oder extern (Buy) erfolgen. Bei der externen Verlagerung, dem Offshore Outsourcing, wird die zu verlagernde Aktivität von einem externen Dienstleister bzw. Partner ausgeführt. Hierbei liegt ein grenzüberschreitendes Outsourcing vor, es wird jedoch kein eigener Standort benötigt. Bei der internen Verlagerung, dem Captive Offshoring, erfolgt die Aktivität durch das Unternehmen selbst. Hierfür ist ein eigener Standort in der Zielregion erforderlich. Die Antwort darauf, welcher Offshoring-Weg am geeignetsten für ein Unternehmen ist, kann ALTHOM „The Offshoring Company“ liefern, die sich auf das Offshoring spezialisiert hat und beide Formen in der Praxis anwendet.

Die Praxis hat in den letzten Jahren gezeigt, dass bei der externen Verlagerung die Transaktionskosten für Kommunikation, Transport und Reisen ins Ausland stark zurückgegangen sind, gleichzeitig hat sich die Qualifikation ausländischer Fachkräfte erhöht. Besonders bei standardisierten, isolierfähigen Prozessen, die wenige Schnittstellen mit internen Aktivitäten besitzen, ist das Offshore Outsourcing bestens geeignet.  Ein großer Vorteil im Vergleich zum Captive Offshoring ist die hohe Planungssicherheit, da externe Dienstleister für die Vertragslaufzeit, die in der Regel langfristig angelegt ist, feste Preise bzw. Abnahmekosten garantieren. Somit kann das Projekt-Risiko an externe Partner übertragen werden. Durch die Auslagerung von Prozessen kann sich die Unternehmensleitung auf die strategisch wichtigen Bereiche konzentrieren. Im Ergebnis wird das Unternehmen dadurch schlanker und flexibler.

Auf der anderen Seite besteht beim Offshore Outsourcing aus strategischen Gesichtspunkten das Risiko nicht nur spezifisches internes Wissen zu verlieren, sondern durch ein zu geringes Eigenvolumen verzichtbar zu werden. Ein involvierter Spezialist kann aufzeigen, welcher Teil des Volumens In-House beibehalten werden sollte um beiden Risiken entgegenzuwirken. Darüber hinaus sollten erhöhte Administrationskosten (z.B. Informationsbeschaffung, Vertragsverhandlung, Monitoring, etc.) durch klare standardisierte Prozesse und professionelle QM-Systeme minimiert werden.

Durch das Captive Offshoring hat das Unternehmen einen größeren Einfluss und Kontrolle über die verlagerte Aktivität. Zudem bleiben das Know-how und die gesammelten Erfahrungen im Unternehmen. Ferner müssen Änderungen an Prozessen nicht über den externen Dienstleister geregelt werden. Handelt es sich eher um additive Verlagerungen um z.B. Markterschließungen zu suggerieren oder Zugang zu Ressourcen zu erhalten, empfiehlt sich das Captive Offshoring.

Was sind mögliche Risiken?

Mögliche Risiken stellen bei dieser Methode die geringere Flexibilität bei Marktveränderungen und hohe Investitionskosten (Zeit und Geld) dar. Schwierigkeiten kann es bei der Umsetzung auch aufgrund der bestehenden internen Organisationsstruktur geben oder dem fehlenden Wissen über ausländische Regulierungen und Rechte. Um diesen Gefahren sicher entgegenzustehen muss das Wissen über den Markt (Rechte, Wettbewerb, Kultur, Fachkräfte) der Zielregion für den Aufbau des eigenen Standorts bestehen. Bei Unkenntnis der Zielregion sollte ein Offshoring Consultant hinzugezogen werden.

Das Offshoring ist an eine Vielzahl von Entscheidungen geknüpft, die strukturiert zu treffen sind. Dabei stellt sich ebenso die klassische Frage des Make-or-Buy, die allerdings heute auf eine neue Weise angegangen wird: War die externe Verlagerung in der Vergangenheit eng begrenzt auf taktische Produktivitätsgewinne, geht man im Zuge der Globalisierung und angesichts schnellerer Technologiezyklen und abnehmender Transaktionskosten auch zunehmend auf strategisches Outsourcing über. Dabei werden selbst bestimmte Kernkompetenzen ausgelagert, um mit Hilfe eines Outsourcing-Partners die weltweite Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten. Schließlich ist die Fremdvergabe auch eine große Chance, sich weiter zu spezialisieren.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Ingenieurspiegel" (1 | 2016).

ALTHOM hat sich auf das Offshoring spezialisiert und bietet seinen Kunden den Zugang zu kostengünstigen ausländischen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in Kombination mit deutscher Projektsteuerung und Qualitätssicherung als Dienstleistung an.

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